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Was Sie über Pilze wissen sollten

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Pilze spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem Wald. Sie ernähren die Bäume und zersetzen organisches Mate­rial. Besonders bedeutsam in diesem Kreislauf ist das Myzel, durch das viele Pilzarten symbiotische Lebensgemeinschaften mit Bäumen bilden. Die Pilze umwickeln mit einer Art feinen Fäden die Wurzelspitzen von Gehölzen und wachsen zwischen den Zellwänden in die Wurzel hinein. Dadurch hängt der Pilz quasi am Tropf der Pflanze.
Energiereiche Stoffe, die der Baum im Blattwerk durch Photosynthese bildet, gelangen bis hinab zu den Wurzeln und werden dort vom Pilz abgezapft. Umgekehrt läuft die Nährstoffaufnahme der Pflanze über den Pilz. Er nimmt das Wasser aus dem Boden auf und scheidet Enzyme aus, die organisches Material wie den Holzbestandteil Lig­nin abbauen. Dadurch werden Mineralstoffe freigesetzt, die der Baum aufnehmen kann.
Manche Bäume kooperieren mit Hunderten verschiedenen Pilzarten, andere wiederum sind äußerst wählerisch. Das schlägt sich in der Namensgebung nieder. So wächst der Birkenpilz vorzugsweise unter Birken, der Eichenreizker in der Nähe von Eichen. Einige Pilze und Bäume gehen sogar noch viel speziellere Verbindungen ein: Der Buchen­blatthelmling etwa sprießt nur auf den Blättern der Buche, während die Buchenfruchtschalen-Holzkeule ausschließlich auf den Frucht­bechern der Buche vorkommt.
Weit mehr als gelegentliches Sammeln bedrohen Schadstoffe in der Luft und im Boden den Fortbestand vieler Pilzarten. So können Stickoxide und Ammonium die Struktur des gemeinsamen Wurzel­­systems von Bäumen und Pilzen, der Mykorrhiza, verändern. Insgesamt geht die Wurzelmasse zurück. Das hat zur Folge, dass die Bäume anfällig
werden gegen Trockenstress und im Sturm eher umfallen. Die Lebensform Pilz zeichnet sich durch immense Artenvielfalt aus. Allein in Deutschland wachsen Schätzungen zufolge bis zu 20 000 Pilzarten, von denen viele noch unentdeckt sind. Weltweit soll die Zahl in die Millionen gehen. Darunter befinden sich mikroskopisch kleine wie einzellige Hefen, aber auch vielzellige Großpilze ab einem Millimeter bis hin zu tellergroßen Exemplaren. Zur Sicherheit sollte das, was im Korb landet, von einem ausgebildeten Pilzsachverstän­digen oder Pilzcoach geprüft werden. Auf jeden Fall ist beim Sammeln und Verzehr Zurückhaltung geboten – zum Schutz der Natur und der eigenen Gesundheit, denn Wildpilze reichern auch Schwer­metalle und radio­aktive Substanzen an­. Gründe genug, öfter Zuchtpilze zu genießen.

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Kakao für elastische Gefäße?

Laut einer Studie kann Kakao möglicherweise die Gefäßfunktion verbessern
Flavanole, Inhaltsstoffe des Kakaos, scheinen die Gefäßfunktion zu verbessern. Das geht aus einer Studie unter Beteiligung des Universitätsklinikums Düsseldorf hervor. Für die Untersuchung konsumierten 22 Männer unter 35 Jahren sowie 20 Männer zwischen 50 und 80 Jahren zwei Wochen lang zweimal täglich entweder ein Getränk mit je 440 Milligramm Kakao­flavanolen oder einen Placebo-Drink ohne diese Substanzen. Anschließende Messun­gen ergaben, dass sich bei den Kakaotrinkern die Elastizität der Arterien verbesserte und der diastolische (untere) Blutdruck zurückging.

Ein süßes Kompliment, eine bittere Trennung – solche Geschmacksmetaphern wirken sich auf bestimmte Hirnegionen aus

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Eine „bittere“ Trennung berührt stärker als eine „schlechte“. Ein „süßes“ Kompliment wirkt deutlicher als ein „nettes“. Dies zeigt eine Studie der Freien Universität Berlin und der Universität Princeton (USA). Wissenschaftlerinnen ließen die Teilnehmer entsprechende Satzpaare still lesen. Gleichzeitig maßen sie die Gehirn­aktivität der Probanden. Dabei zeigte sich, dass die Geschmacksbilder sowohl Gehirnregionen aktivieren, die für Schmecken zuständig sind, als auch die für Gefühle. Die Forscherinnen vermuten, dass Geschmacksmetaphern stärker wirken, weil sie auch körperliche Erfahrun­gen hervorrufen.
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